NOSTRA AETATE

1.      Kapitel, Thema:  Verhältnis der Kirche zu den nichtchristlichen Religionen

·         Mehr Aufmerksamkeit für die verschiedenen Völker und nicht-christlichen Religionen

·         Aufgabe der Kirche: die Einheit und Liebe unter den Menschen und die Gemeinschaft der Völker fördern

Ø  Begründung: Gott ist der gemeinsame Ursprung und das gemeinsame Ziel aller Völker

·         Die Menschen aller Religionen erwarten Antworten auf die großen (ungelösten)

 Fragen des menschlichen Lebens/Seins

Ø  Alle Fragen: Was ist der Mensch? Was ist Sinn und Ziel unseres Lebens? Was ist das Gute, was die Sünde? Woher kommt das Leid, und welchen Sinn hat es? Was ist der Weg zum wahren Glück? Was ist der Tod, das Gericht und die Vergeltung nach dem Tode? Und schließlich: Was ist jenes letzte und unsagbare Geheimnis unserer Existenz, aus dem wir kommen und wohin wir gehen?

 

2.      Kapitel, Thema:  Die Antwortversuche des Hinduismus und Buddhismus

·         Mythen: in vielen Geschichten werden Götter und Menschen erwähnt mit legendenhaften Antworten

·         Aszetische Lebensweise und Meditation: z.B. Yoga

·         Ziel: Ende des Kreislaufs der Wiedergeburt (Chance der Verbesserung des eigenen Schicksals im nächsten Leben)

Ø  Christentum dazu im Gegensatz: lineares Welt- und Lebensverständnis (ein Leben, in dem man sein Schicksal bestimmt > Gelingen (Vollendung bei Gott) oder Misslingen (Trennung von Gott = Hölle)

·         Ziel im Buddhismus: durch Meditation zur  Erkenntnis und ewigen Erleuchtung

-> Nirwana

·         Die Katholische Kirche lehnt nichts von dem ab, was die anderen Religionen glauben

·         Im Buddhismus wird zu keinem Gott gebetet

Ø  das Erreichen der Erleuchtung und das Aufgehen im Nirwana

·         Für alle Religionen gilt: Ein Strahl der Wahrheit

Ø  Aber: die Kirche ist der Weg!

 

3.      Kapitel, Thema: Die Muslime

·         Islam: Anerkennung des Monotheismus; gemeinsam mit Christentum: Abraham, Jesus (nur ein Prophet) und Maria

·         Glauben an einen Gott, Mohammed als höchster Prophet geehrt

·         Betonung der sittlichen Lebensführung (die fünf Säulen des Islam)

 

 

4.      Kapitel, Thema: Die Juden

·         Die Kirche glaubt, dass Christus Juden und Heiden durch das Kreuz versöhnt und beide in sich vereinigt hat.

·         Die Kirche hat ihre Wurzeln im Judentum. (AT, Abraham, Moses, Patriarchen, Apostel, Jesus)

·         Der Vorwurf des Gottesmordes ist verworfen.

·         Trotz der Ablehnung des NT wird auch das Judentum von Gott geliebt.

·         Jesus wird im 4. Kapitel nicht Messias genannt, um die Gemeinsamkeiten in den Vordergrund zu stellen.

 

 

5.      Kapitel, Thema: Abschluss

·         Alle Menschen sind von Gott geliebt und gleichberechtigt.

·         Diskriminierung eines Menschen ist gegen die Grundlage der Kirche.

·         Alle Menschen sind Kinder Gottes.