Fortbildung für Lateinlehrerinnen und -lehrer an Gymnasien und Gesamtschulen mit gymnasialer Oberstufe


Thema

Kooperatives Lernen im Lateinunterricht (nach Norm Green)

Referentin

Doris Hanfland, Geschwister-Scholl-Gymnasium, Pulheim

Fortbildungsschwerpunkt Neue Formen des Lehrens und Lernens (1)
Zielgruppe Lehrerinnen und Lehrer der Sek I und Sek II

 

Im Jahr 1996 erhielt der Kanadier Norman Green den Carl-Bertelsmann-Preis für die Entwicklung des weltweit innovativsten Schulsystems und macht seither international Fortbildungsseminare über die Methoden des Kooperativen Lernens.

Schwerpunkte des Kooperativen Lernens sind einerseits der Aufbau eines leistungsfähigen Teams, andererseits die Vermittlung grundlegender sozialer Fähigkeiten. Am Ende der Entwicklung zum Kooperativen Lernen erhält der Lehrer zunehmend die Rolle eines Moderators, während die Schüler mehr Verantwortung für ihr eigenes Lernen übernehmen.

Die Fortbildung macht es sich als Einführungsveranstaltung zum Ziel, die Grundprinzipien des KL zu vermitteln sowie beispielhaft zu zeigen, wie einige Techniken des KL für den Lateinunterricht genutzt werden können.

Im ersten Teil der Veranstaltung werden die Kolleg/Innen sich auf aktive Weise mit den Grundprinzipien der Teambildung vertraut machen; im zweiten Teil der Veranstaltung üben sie diese Prinzipien an Hand einiger erprobter Methoden ein.

Die Kolleg/Innen erhalten ein Materialpaket (für Kolleg/Innen mit PC: als e-mail-Anhang zugeschickt), um die Methoden eigenständig anwenden und weiterentwickeln zu können. Es wird darum gebeten, das jeweils im eigenen Unterricht verwendete Lateinlehrbuch mitzubringen.

Um Gruppenprozesse angemessen veranschaulichen zu können, ist eine Mindestteilnehmerzahl von 10 Personen erforderlich.

 


Stand: 15.02.11 HW